Archiv 2011

Ehrung langjähriger Mitarbeiter


Im Rahmen des diesjährigen Betriebsfestes der Firma Brüggen wurden von der Geschäftsleitung und des Betriebsrates insgesamt 17 Mitarbeiter für Ihre langjährige Treue zur Firma Brüggen geehrt.


Für ihr 10-jähriges Firmenjubiläum wurden geehrt:
Jürgen Leinweber, Edward Maskewitsch, Sergey Maskewitsch, Heinz Mödden, Michael Rohmann und Thomas Schleef.

Auf eine 20-jährige Betriebszugehörigkeit konnten folgende Personen zurückblicken: Norbert Wilken, Wilhelm Brümmer, Jens Ficker, Klaus Herbert, Bernhard Köbbemann, Werner Schulte, Dietmar Vähning, Christoph Vorholt, Ralf Wöste. Ferner wurden Helmut Brüggen und Friedhelm Sandmann für ihre 25-jährige Verbundenheit zum Unternehmen Brüggen geehrt.

 

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Nachhaltige Entwicklung des Unternehmens ist Motivation für Fahrzeugbauer in Lübtheen

Quelle: WIRTSCHAFTS SPIEGEL MV · 12/2011

BRÜGGEN GmbH auf Wachstumskurs: 6500 Auflieger sollen 2012 das Werk verlassen / Neue Märkte in Osteuropa und Asien im Blick

„Ich habe gerade sechs große weiße Sattelzüge gesehen, die Lübtheen verlassen haben. Sind die alle von euch?“ Gerlinde Schulz, Mitarbeiterin im Bereich Rechnungsprüfung/Einkauf der BRÜGGEN Fahrzeugwerk & Service GmbH, nickt ihrer Gartennachbarin zu. „Ja, die sind von uns“, bestätigt die 57-Jährige voller Stolz. Dieser Stolz kommt nicht von ungefähr: Seit der Übernahme des Betriebes durch die Unternehmensgruppe aus Herzlake im Jahr 2004 sei es stetig vorangegangen, berichtet Torsten Jeske. Er ist im Auftragszentrum für die Fertigungsplanung zuständig. Beide Mitarbeiter haben den früheren Traditionsbetrieb Fahrzeugbau Lübtheen mit seinen damals 550 Mitarbeitern kennen gelernt - Gerlinde Schulz war seit 1976, Torsten Jeske seit 1989 hier beschäftigt. Beide haben auch die Nachwendezeit im Unternehmen erlebt. „Mit Krisen, Entlassungen, Insolvenzen und ständiger Unsicherheit. Das war kein gutes Gefühl“, erinnert sich Jeske. Dieser Umstand hatte natürlich Folgen: Die besten Werker seien gegangen. Nicht nur Lübtheener rümpften die Nase über die grauen Hallen am Stadtrand, wo nicht mehr viel lief, berichtet Jeske. Heute sei alles ganz anders: Es sei ein großes Glück, im hochmodernen Fahrzeugwerk von BRÜGGEN arbeiten zu können, sagen die beiden Kollegen unisono. Und ganz sicher stellvertretend für mittlerweile wieder 430 Beschäftigte im Betrieb.
Gegenwärtig bauen die Lübtheener 100 Fahrzeuge pro Woche. 260.000 Quadratmeter Werksfläche stehen dafür zur Verfügung. 43.000 Quadratmeter unter Dach, 33.000 davon neu gebaut. Sie sind die unübersehbare Basis für eine in großen Teilen automatisierte Produktion. Als Kompetenzpartner des renommierten Fahrzeugwerkes Krone möchte man das Wachstum der Branche für das eigene Unternehmen nutzen. Man wolle Märkte in Osteuropa weiter erschließen und die Produktion auf 6000 bis 6500 Auflieger im nächsten Jahr vergrößern. Anno 2011 werden 4300 Fahrzeuge das Werk verlassen. Die deutliche Steigerung soll vor allem durch eine noch effizientere Auslastung der Anlagen sowie weitere Optimierung möglich werden.jeske 2012Gerlinde Schulz und Torsten Jeske sind mehr als zuversichtlich, dass dieses Ziel erreicht wird. „Die stetige Entwicklung, wie sie seit 2004 hier vollzogen wird, ist für uns eine große Motivation“, findet Torsten Jeske. In der Herstellung halten immer mehr Roboter Einzug, die das Arbeiten vereinfachen. Verschiedene Teams tüfteln ständig an Lösungen, die Produktionsabläufe noch effektiver machen. Auch in den älteren Hallen passiere etwas, „die Sonne kommt rein“, freut sich Gerlinde Schulz über bessere Arbeitsbedingungen der Kollegen. „Investitionen von 80 Millionen Euro in diesen Standort waren ein Signal: Hier passiert etwas! Heute kann das jeder sehen. Das Werk hat wieder einen guten Ruf. So mancher Kollege von früher ist zurückgekehrt und verstärkt das BRÜGGEN- Team“, sagt Gerlinde Schulz. Voller Stolz.


Text/Foto: Barbara Arndt

 

Vom Chassis bis zum kompletten Sattelauflieger werden im
BRÜGGEN-Fahrzeugwerk Lübtheen Aufträge realisiert. Gerlinde
Schulz und Torsten Jeske sind stolz darauf, was sich in den
vergangenen Jahren im Werk getan hat.

 


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